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3. Sonntag nach Epiphanias

Niemand ist ausgeschlossen im Reich Gottes, das ist doch eine gute Nachricht. Egal von wo man herkommt, alle dürfen dabei sein. So ein ermutigender Text! Wenn ich ihn allerdings im Zusammenhang lese, zeigt sich noch ein anderer Aspekt. Jeder, der sich als Christ versteht, ist aufgefordert immer wieder an sich zu arbeiten. Es gibt keine Erbhöfe. Die Letzten werden die Ersten sein, die Ersten werden die Letzten sein, dieser Satz schließt sich hier direkt an. Es ist für mich ermutigend, dass es keine festgefahrenen Hierarchien gibt. Auf unsere Gesellschaft bezogen kann man viel daraus lernen. Kein „das haben wir immer schon so gemacht“ oder „das ist alternativlos“, keine Machtzirkel, die über die Anderen bestimmen.

Christen sind aufgefordert, ihr Bestes zu geben und alle Mitmenschen ernst zu nehmen.  

Aber ist das kein Gegensatz zum „Christen werden ohne Verdienst gerecht aus Gottes Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.“

Für mich ist das kein Gegensatz, ich muss nichts verdienen durch ein vorbildliches christliches Leben. Ich kann aus der Fülle leben, brauche niemanden beneiden und darf mich daran freuen, dass alle, die es wollen, dabei sein dürfen und zum Gelingen einer wirklich christlichen Gesellschaft beitragen können.

Mut zum aufeinander Zugehen,

die Meinungen der Anderen ernst zu nehmen

und niemanden auszugrenzen

wünschen Dir

Deine Querdenker-Christen

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