„Schönes Wochenende“
Tageslosung Freitag, 25. September 2026:
Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist!
Lehrtext:
Es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen
Manchmal sind Veränderungen nötig.
Ich merke, dass ich in eine Veränderung gehen sollte, wenn einige Jahre „Stillstand“ waren, wo ich mich im Kreis drehte (beruflich oder persönlich), oder wo mir Menschen kein „Mehr“ mehr geben konnten. Das ist bei mir momentan der Fall.
Persönliche und geistliche Weiterentwicklung sind mir wichtig, ich brauche sie. In meiner Gemeinde, in der ich zuletzt dienstlich tätig war und danach auch ehrenamtlich im Ruhestand, läuft momentan vieles nicht in Richtung positiver Weiterentwicklung, sondern eher in Richtung Rückzug und Abbau. Das macht mich traurig. Und noch wichtiger: Ich kann nichts dagegen tun. Ich habe es versucht, aber die Übermacht des anderen Denkens ist zu groß.
„Love it, change it, leave it“ ist eine Einstellung, die mich schon oft in den verschiedensten Situationen weitergebracht hat. In meiner momentanen Gemeinde kann ich die Entwicklung seit längerem nicht lieben, ich kann sie nicht verändern, trotz vieler Versuche. So bleibt mir nicht mehr viel übrig: ich werde sie verlassen. Das ist sehr schade; denn es war vieles auch sehr schön.
Wenn man auf der Suche ist, ist es sinnvoll, weit über den Tellerrand hinauszuschauen. Dieses „out of the box“-Gehen ist anfangs schwer. Denn das Gewohnte – und sicherlich auch Liebgewonnene – zu verlassen (und sei es auch nur erst einmal durch überlegen und schauen) ist ein Kraftakt, der weh tun kann. Ich habe es im vergangenen Jahrzehnt geübt und festgestellt, dass es sehr wohltuend und bereichernd ist.
An diesem Wochenende werde ich am Kongress Christlicher Unternehmer ICCC in Bad Herrenalb teilnehmen. Ich möchte erfahren, wie Menschen außerhalb einer Kirchengemeinde ihren christlichen Glauben im Beruf leben (im Pfarrdienst wird man so schnell betriebsblind und abgehoben). Ich möchte wissen, wie Unternehmer, die sich zu Jesus Christus bekennen, denken und fühlen. Und wie sie ihren Glauben in ihrem Unternehmen leben.
Hier kommen für mich Tageslosung und Lehrtext zusammen:
Es ist über alle (Gemeinde und ihre Leitung, Unternehmer, Privatmensch) derselbe Herr – wie unterschiedlich kann dieser Herr und Gott in Arbeit und Leben wahrgenommen werden? – reich (!) für alle (auch in finanzieller Hinsicht, nicht nur in ideeller), die ihn anrufen. Wie geschieht dieses Anrufen, das öffentliche Anrufen auf einem Kongress?
Und dann möchte ich gerne spüren, dass von diesem Herrn das Wohl für das Volk ausgeht. Welchen Beitrag in werteorientierter und christlicher Hinsicht leisten diese Unternehmer für das Wohlergehen des Volkes?
Und ganz abgesehen von diesen Fragen ist mir der 2. Teil der Losung wichtig: das Volk, dessen Gott der Herr ist. Wie kriegen wir es in diesem immer gottloser werdenden Land (vgl. die Wahlen in Berlin, man schaue nur auf die Siegesfeier der Linken und den Reden ihrer Vorsitzenden) Gott der Herr ist?
Vergessen wir nicht: Jeder von uns, wirklich jeder (!) ist Teil dieses Volkes. Also ist es die Aufgabe eines jeden Christen (und gerade auch der christlichen Kirchen und Gemeinden), dafür zu sorgen, dass endlich wieder Gott der Herr des Volkes ist. Und zwar der Gott der Bibel, nicht irgendein muslimischer Allah, der nicht greifbar, dafür aber unberechenbar ist. Und auch nicht irgendwelche anderen Götter in Gestalt von Buddhastatuen oder sonstigem Firlefanz.
Der biblische Gott soll wieder Herr des Volkes werden. Nur dann haben wir als Volk (ja, ich benutze ganz bewusst diese Vokabel!) die Chance zu überleben. Nur dann. – So bin ich gespannt auf dieses Wochenende und werde jeden Tag vom ICCC in Bad Herrenalb berichten.
Den Gott der Bibel im Fokus des Alltags
wünschen Dir
Deine Querdenker-Christen