Es gibt es Orte, die eine besondere energetische Qualität aufweisen. Seit jeher haben die Menschen diese Orte für sich zu nutzen gewusst, um die Qualität des Raumes in Bauwerken zu kanalisieren oder die Natur selbst zu ehren.
Ich lade Dich ein, die Qualitäten solcher Orte wieder selbst zu entdecken.
Wo kommen die besonderen energetischen Qualitäten heiliger Orte her?
In Bochum im Ruhrgebiet z.B. gibt es mehrere solcher besonderen Orte, die man Kraftorte nennen kann. Bevor ich davon berichte, möchte ich von einem besonderen Erlebnis erzählen, das mein Mann und ich vor einigen Jahren im Urlaub hatten.
Mein Mann und ich waren in Österreich, in Osttirol im Urlaub. Ich liebe seit 50 Jahren Osttirol, seit ich zum ersten Mal dort Urlaub gemacht habe.
Mein Mann und ich waren also dort, und wir besuchten das Defereggental. Dort gibt es eine Heilquelle bei St. Jakob, die ein solch ganz besonderer Ort ist.
Als wir uns dort neben der Quelle auf den Liegestühlen hingelegt haben, mochten wir gar nicht wieder aufstehen, weil es uns so gut ging, weil wir die Energie dieses Ortes spürten. Der Pulsschlag wurde ruhiger, die Atmung auch, wir schliefen eine kurze Zeit, wurden wach und fühlten uns gut. Als ich meinen Mann fragte, ob wir so langsam mal aufbrechen sollten, sagte er mir: „Nein, lass uns noch etwas bleiben; das hier ist für mich ein Kraftort.“
Auf der Website „deferegger-heilwasser.at“ kann man folgende Information lesen:
Die Deferegger Heilwasserwelt ist ein wahrer Kraftort kurz vor der Ortseinfahrt St. Jakob in Osttirol in der Mitte des „Tals des Wassers“. Aufgrund seiner geologischen besonderen Lage ist die Kraft der Alpen und des Meeres deutlich erlebbar. Im Defereggental ist die Natur reich an Quellen und eben die eine, die des Deferegger Heilwassers, beschenkt die Menschen mit den besten Gaben der Natur. Unermesslich kostbar ist der Schatz, der in einer Tiefe von 1850 m geschöpft wird.
Ein Kraftort am südwestlichen Ende Österreichs, kurz vor Italien. Quellen, besonders Heilquellen, haben besondere, von der Natur – das heißt natürlich: vom Schöpfer der Natur, von Gott selbst – ausgestattete Kräfte. Sie sind Orte der Heilkraft, also Kraftorte.
Quellen entstehen häufig an Bruchstellen im Gestein oder an Stellen geologischer Störung bzw. Verwerfungen.
Eine der bekanntesten Heilquellen und damit auch Heil- und Kraftorte ist Lourdes. Und man muss nicht katholisch sein um zuzugestehen, dass dort tatsächlich Heilungswunder geschehen. Ein Kraftort.
Und Lourdes ist auch deshalb ein besonderer Kraftort, weil für die Menschen, die dorthin pilgern, Gott besonders zu spüren ist.
Ich war zwar noch nicht dort, aber meine ältere Schwester ist in ihrer großen Verzweiflung, weil sie Krebs schon im Endstadium hatte, nach Lourdes gefahren. Sie erzählt von den besonderen Energien, Erlebnissen und Gefühlen – und Heilwirkungen, die sie dort erlebt hat. Ihr körperlicher und mentaler Zustand hat sich eklatant verbessert.
Bedeutende Orte bringen besondere Schätze hervor. In der Natur sprudeln überall lebendige, wertvolle Quellen. Um heilige und heilsame Quellen ranken sich viele Heilungsgeschichten. Oft weisen Votivtafeln im Umfeld der Quelle auf wundersame Genesungen hin. Deshalb wird es seit Jahrtausenden von vielen Menschen mit besonderem Wert geschätzt.
Wasser von derartigen Orten ist in mehrfacher Hinsicht eine Kraftquelle. Denn gutes Wasser zählt zu den besten Mitteln, um den Körper und die Seele gesund zu halten. Das hat der amerikanische Professor Gerald H. Pollack in seinem Buch „The Fourth Phase of Water“ ausführlich beschrieben.
Denn mit der „vierten Phase des Wassers“ scheint eine Erklärung gefunden, wie die zahlreichen biologischen Reaktionen im Körper in Gang gesetzt werden: Wie eine Batterie treibt dieser besondere Zustand des Wassers biologische Prozesse an. Eine der besten Quellen, um die vierte Phase des Wassers zu stärken, ist nach Erkenntnis von Professor Pollack der Gebrauch von “lebendigem Wasser”.
Das Stichwort „lebendiges Wasser“ lässt Dich vielleicht an die Geschichte von Jesus und der Frau am Jakobsbrunnen denken. Sie ist in Joh. 4 aufgeschrieben:
Müde von der Wanderung zur Samarien setzte sich Jesus an den Brunnen. Es war um die Mittagszeit. Da kam eine Samariterin aus der nahe gelegenen Stadt zum Brunnen, um Wasser zu holen. Jesus bat sie: »Gib mir etwas zu trinken!« Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um etwas zu essen einzukaufen.
Die Frau war überrascht, denn normalerweise wollten die Juden nichts mit den Samaritern zu tun haben. Sie sagte: »Du bist doch ein Jude! Wieso bittest du mich um Wasser? Schließlich bin ich eine samaritische Frau!«
Jesus antwortete ihr: »Wenn du wüsstest, was Gott dir geben will und wer dich hier um Wasser bittet, würdest du mich um lebendiges Wasser bitten, um das Wasser, das du wirklich zum Leben brauchst. Und ich würde es dir geben.«
»Aber Herr«, meinte da die Frau, »du hast doch gar nichts, womit du Wasser schöpfen kannst, und der Brunnen ist tief! Wo willst du denn das Wasser für mich hernehmen? Kannst du etwa mehr als Jakob, unser Stammvater, der diesen Brunnen gegraben hat? Er selbst, seine Söhne und sein Vieh haben schon daraus getrunken.«
Jesus erwiderte:
»Wer dieses Wasser trinkt, wird bald wieder durstig sein. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer nie versiegenden Quelle, die ewiges Leben schenkt.«
Quellen können Kraftorte sein, sie können göttliche Heilkraft besitzen. Diese Samariterin hat noch etwas viel Besseres gefunden: nämlich denjenigen, der nie versiegendes lebendiges Wasser schenkt, und damit das ewige Leben bei Gott.
- Wasser ist Leben.
- Lebendiges Wasser ist gesundes Leben.
- Jesus als die wahre Quelle lebendigen Wassers ist echtes, wahrhaftiges, heilendes und heilsames Leben – bis hin in die Ewigkeit.
Fortsetzung folgt …