19.12.2023

„Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien.“ (Psalm 34,16)

Lehrtext: „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“ (Römer 12,12)

Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt ein Sprichwort. Wer das sagt, der will sich selbst oder jemand anderen trösten. Und das ist ein billiger Trost; denn der Spruch zeugt von einer tiefen Resignation.

Der Apostel Paulus sagt uns dagegen etwas ganz anderes: „Seid fröhlich in Hoffnung!“

Wenn ich fröhlich in Hoffnung sein sollte, dann geht das nur, wenn ich etwas ganz besonders Schönes erwarte. Paulus zählt im Zusammenhang mit demVers des Lehrtextes die Gaben auf, die wir von Gott bekommen haben: „Wir haben ganz verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade gegeben hat.“ Er bittet und ermahnt, dass wir sie gut und sinnvoll nutzen, damit die Menschen, für die wir sie einsetzen, einen Gewinn haben.

So können wir für uns, für die Menschen und die Welt zum Segen werden.

Der Coach und Autor Robert Betz formuliert es so:

„Dein Leben ist ein Kunstwerk. Ob du es mit den Farben der Liebe, der Freude, des Vertrauens und des Mitgefühls verschönerst oder die düsteren Töne wählst, das entscheidest du heute, morgen, über morgen und an jedem neuen Tag.“

Wählen wir die Farben der Liebe, der Freude, des Vertrauens und des Mitgefühls – oder wie die Losung es heute sagt: der Hoffnung, der Geduld und des Gebetes.